Isabelle Ruf-Weber

Isabelle

Nach dem Erwerb des Primarlehrerpatents und einer anschliessenden dreijährigen Lehrtätigkeit begann Isabelle Ruf-Weber 1985 mit der hauptberuflichen Ausbildung zur Blasorchester-Dirigentin an der Musikhochschule in Luzern. 1989 schloss sie ihre Studien mit dem Erwerb des Dirigierdiploms mit Auszeichnung ab. Im gleichen Jahr erlangte sie auch das Lehrdiplom für Querflöte.

Es folgten anschliessend ein Studienaufenthalt an der University of Michigan (USA) im Hauptfach Dirigieren, die Ausbildung zur Kapellmeisterin bei Sylvia Caduff in Luzern, der Besuch zahlreicher Meisterkurse im Ausland und ein einjähriger Nachdiplomkurs für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Zürich bei Johannes Schlaefli.

Ihre künstlerische Tätigkeit ist geprägt von einer beachtlichen Vielseitigkeit und Offenheit, die in der Leitung verschiedenster Orchester zum Tragen kommen. Unter anderem dirigierte sie während 25 Jahren das Blasorchester Neuenkirch (1988-2013). Sie leitete das Orchester Sursee (2000-2003) und anschliessend den Orchesterverein Malters (2003-2007). Nach zwölf erfolgreichen Jahren endete im Herbst 2013 ihr Engagement als künstlerische Leiterin des Landesblasorchesters Baden-Württemberg. Ende 2017 schliesst sie ihre Tätigkeit als musikalische Leiterin des renommierten Blasorchesters Landwehr Fribourg ab.

Zusätzlich zur künstlerischen und musikalischen Gesamtleitung, die sie seit der Saison 2001/02 inne hat, amtiert sie seit Januar 2013 als leitende Direktorin des Stadttheaters Sursee.

Im Weiteren wirkt Isabelle Ruf-Weber als Gastdirigentin und Musikpädagogin über die Landesgrenzen hinaus bei verschiedenen Orchesterprojekten mit. Sie engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung von Dirigentinnen/Dirigenten sowie auch Jurorinnen/Juroren. In dieser Funktion unterrichtet sie seit Herbst 2006 als Gast-dozentin an der Bundesakademie in Trossingen D. Von 2009-2014 lehrte sie als Dozentin für Blasmusik-Direktion an der Musikhochschule Luzern.

An Dirigier- und Musikwettbewerben im In- und Ausland ist sie ein viel gefragtes Jurymitglied.

Im Mai 2017 wurde sie für ihre Verdienste um die Schweizer Blasmusik mit dem Stephan Jaeggi Preis ausgezeichnet.